2014/07/14

Reisetagebuch KL




Reisetagebuch KUALA LUMPUR

Abflug aus Nürnberg 


Sina und ich kennen uns nun seit 5 Jahr, kennen gelernt hatten wir uns auf dem Tennisplatz. Sina ist 3 Jahre jünger als ich und studiert International Buisness an der FH Nürnberg. Seit Februar 2014 lebt sie in Kuala Lumpur.  Ihr entscheiden nach Kuala Lumpur zu fliegen fiel vor allem durch ihren Vater, der durch seine frühere Beschäftigung noch einen Bekannten in Kuala Lumpur hatte der Sina und ihren anderen 2 Mitbewohnerinnen und gleichzeitig Kommilitonen, ein wunderschönes Appartment und eine unvergessliche Zeit verschaffen sollte. Seit dem bestreitet Sie die Partys der Stadt und waghalsige Taxi-Fahrten durch das ganze Land.

Seit dem ersten Moment des Kennenlernens, ist  Sina wie eine zweite kleine Schwester für mich.  Ihre Eltern geben mir immer das Gefühl ein Teil ihrer Familie zu seinen.

Angefangen hat alles in diesem  März, Sina und ich hatten gelegentlich Kontakt.  Ab und zu bemerkte ich die Bilder die Sie aus KL postete und ihren Reisen nach Langkawi, Bali, Penang..

An dem Tag schrieben Sina und ich wieder in Facebook, sie schien sehr glücklich und angetan von ihren Erlebnissen. Wie man es dann flaxes halber so macht, schrieb ich, dass ich vorbei komme. Für mich war der Gedanke nach Asien zu fliegen so weit weg, wie der Gedanke jemals mit einem Kleid von mir, in einem Magazin zu erscheinen.  ( Aktuelle Erscheinungen – All Hallow / Elegant Magazin zu lesen unter : http://cg-en-vogue.blogspot.de/2014/06/fotostrecke-im-magazin-elegant.html

Sofort kam die Einladung und im fast selben Moment war das Ticket gebucht. Noch nie habe ich
ein Ticket so schnell gebucht gehabt wie dieses, nach Malaysia. Am 09.06.14 um 16:30 leicht

Tickets für meine Asienreise

verspätet, ging mein Flieger aus Nürnberg via Paris, Charles de Gaulle. Von dort an hieß es 12h50min mit der Air France auf engstem Raum. Meine bis dahin längste Flugreise betrug  10 Stunden und ging aus Frankfurt, Richtung Dominikanische Republik (unter Reisetagebuch:    http://cg-en-vogue.blogspot.de/2013/07/reisetagebuch-dominikanische-republik_4.html) zu finden.

Paris, Airpot Charles de Gaulle

Schlafen? Fehlanzeige, mit Beginn meiner Reise habe ich innerhalb 3 Tage max sechs Stunden Schlaf gehabt. Angekommen in Kuala Lumpur musste ich mich erst mal strecken, nach meinen Verbiegungskünsten die ich im Flugzeug veranstaltet hatte,
( Caro versucht in Embrio-Stellung auf 2 Sitzen eine bequeme Liegeposition zu finden) ,
hatte ich kaum geschlafen. Keine Position erschien mir auch nur annähernd so bequem, um mehr als eine Stunde schlafen zu können. Ich verbrachte noch eine ganze weitere Stunde am Airport da die Passkontrollen für  Ausländische Passports ewig dauern. Fingerabdrücke werden genommen etc..

Angekommen in der Arrivall-Hall überraschte ich eher die Sina als sie mich, da sie mich zuvor nicht erblicken konnte. Wahrscheinlich war ich einfach zu schnell, was bestimmt an meinem Koffer lag, da ich mit nur 9 Kilogramm etwas mehr Antriebskraft  hatte. ( 23 kg wären erlaubt gewesen )



 Überleben auf den Straßen von KL


Am Airport wird eine Vermittlungs-Gebühr erhoben für das verschaffen eines Taxis. Hierbei sollte man sich ein Meter Taxi holen, welches nach laufenden Metern berechnet und keine Festpreise ausmacht. Als Touri, erst mal immer besser, so kann man nicht beschissen werden. Schon die erste Konversation die ich mitbekam hörte sich für mich an, wie chinesisch! Doch umso länger man sich mit den Leuten unterhält umso schneller begreift man dann auch, was sie letzt endlich Dir versuchen zu sagen. In KL sprechen sogut wie alle Menschen Englisch, die einen mehr die einen weniger. Zu gut dass meine erste Unterhaltung meine Freundin für mich übernahm. Allein der Name der Wohnadresse hörte sich für mich an wie der reinste Buchstaben-Salat an. „Damansara Perdana“ okayla? ( Alle Malayen legen noch ein la, hinter den Wort an ) z.B Frage „Would you drive to Damansara Perdana?“ Antwort: „Canla!“ 
  „Barfuß Autofahren, ist anscheinend sicherer als sich den Anschnallkurt zu legen!“

Die erste Fahrt zu unserem Kondominium machte mir klar, dass hier nach eigenen Regeln gefahren wird. Man schwimmt mit dem Strom oder man verliert. Eigentlich für mich nichts neues, da meine Eltern ursprünglich aus Rumänien kommen und dort eine ähnliche Fahrverhalten gelten. Doch der kommende Punkt übertrifft alles.

Verpasst hatte der Taxifahrer unsere Ausfahrt Richtung Damansara Perdana, aber stellt dies ein Problem dar? Nein, ganz und garnicht warum auch wenn man einen Rückwärtsgang besitzt?! Vollbremsung, Rückwärtsgang eingelegt und ab in auf richtige Ausfahrt! Bei diesem Manöver bin ich gefühlt 4 mal gestorben. Quitschende Reifen hinter uns und hupende Autos, im Kopf hatte ich den Crash schon bildlich vor mir! Not, coollaa at all!


Angekommen wurde mir klar, in welchen Ausmaß die Mädels hier seit einem halben Jahr ihr Leben genießen dürfen. Das Appartment betrug ca.120m² , das über 3 Bäder verfügte, die auf 2 Stockwärke verteilt waren. Die benutzung der Pools, des Gym, Sauna und der Bibliothek verstehen sich von selbst. Die Einfahrt wird von Pförtnern bewacht sowie der Eingang der kompletten Wohnanlage.

 „Hier würde man gerne Frühstücken, Aussicht des Balkons“


Kurz meine Sachen abgelegt, die 2 Mitbewohnerinnen, Jana und Marina begrüßt und Marina´s Eltern, die zurzeit ihre Tochter besuchten. Es ging gleich weiter in die Innenstadt von Kuala Lumpur. 

MYTEKSI ist wohl die beste Erfindung gleich nach dem Rad für die Kuala Lumpurianer. Über diese App bestellt man sich bequem ein Taxi, welches einen in spätestens 5 min abholt ( würde man sich ein Taxi dort über die Zentrale bestellen, würde es ca. eine halbe Stunde dauern bis jemand kommt. Nicht mit Deutschen Standards zu vergleichen) Man gibt über die App seinen Standort und Zielort ein und ab geht’s. Ein wahrer Segen in so einer Großstadt wie KL. Da der „JAM“ übersetzt der dichte Verkehr über den Tag, dich auch mal eine Stunde in die Stadt kosten kann. JAM - ist in diesem Fall keine Marmelade, okeyla?


Das KL Central war eine gute halbe Stunde Autofahrt von unserem Wohnblock entfernt. Es ging sofort in die Mall „Pavillion“ in diesem Einkaufszentrum findet man alles von Abercrombie bis Victoria´s Secret.

The Mall „ Pavilion“

Dort trafen wir ein paar bekannte Gesichter die meine Mädels aus der Uni, Clubs, etc.. kennengelernt hatten, denn kennt man einen in KL, kennt man alle. Die Leute dort sind sehr offen was das Freunde machen angeht und kennen keine Appointments wenn es um das Verabreden geht. Man lernt sich kennen man macht was für die kommenden Nacht aus oder isst zusammen am nächsten Tag in einer der unzähligen Malls der Stadt.


 Macarons von der Patisserie „Lavender“

Wir entdecken die Patisserie „Lavender“ im untersten Geschoß der Mall, angelockt durch die köstlich ausschauenden Gebäcke und Torten. Mein Tipp, wenn ihr wirklich unvergesslich, Geschmacks-explosions-mäßige Macarons probieren wollt, kauft sie aus diesem Laden.

die Bar „La Boca“

Wir nahmen die Macarons „to-go“ mit, da mir meine Freundin ein Mexianisches Lokal in der Mall zeigen wollte, in dem sie gerne mal saßen und einfach nur einen Kaffee oder Getränk genoßen. „La Boca“ dort gebe es gute Schwingungen. Zack saßen wir, dauerte es keine 5 min. die wir saßen und auch schon angesprochen wurden. Wir lernten einen Australier und seine amerikanischen Freunde kennen, die unter anderem Pilot bei der Army waren und der eine KL arbeitete.

Schlafen kannst du wenn du tot bist

Nach der Mall und den coolen Eindrücken die uns die Aussi/Ami Guys bescherten hatten, liefen wir dann richtung KL CC. Hier findet man die Petronas Towers die emporragen. Auf dem Hinweg knipste ich schon gefühlte 50 Bilder mit meinem Smartphone von den Twin Towern.


 „Petronas Twins Tower“

Auf den Weg dort hin führte es uns durch einen Park der an ein paar Stellen nicht sehr durchleuchtet wurde. Dies bewegte die Sina mir von ihren Erlebnissen zu berichten, die von abgestochenen Leuten erzählten welche sie selbst gesehen hatte hier im Park und Menschen die an der Straße verenden würden, da die Rettungskräfte nicht rechtzeitig an Ort und Stelle ankämen würden.

Nun gut, genug dramatisches Zeug aufgezählt, Kriminalität wird es leider immer und überall auf der Welt geben. Es sind die Bürger deren Mentalität und die Politik die dem Land diktieren, wie die Menschen damit umgehen. In diesem Fall, wird es eben nicht zu eng gesehen wenn es dann einen weniger gibt.

Wir standen nun vor den Petronas Twins Tower und es war wunderschön! Der erste Anblick von diesen mächtigen Gebäuden die ich sonst nur aus Reportagen auf N24 oder sonstigen Medien, erhaschen konnte, standen nun von mir. Vor den Towern trafen wir Felix, eine Bekanntschaft aus vergangenen Bar-Besuchen. Ziemlich jung aber schon sehr zielortiert für mich wirkend, absolviert er aktuell ein 3 monatiges „food and beverage management trainee“ im Mandarin Oriental Hotel. Zusammen mit Jana, Sina und Felix suchten wir uns ein Plätzchen, andem man Eineimisch essen könne.



Als veganterier hat man es nicht leicht




Hingesetzt in einer Seitenstraße, fanden eine kleine Hütten die jegliche Gerichte abfotografiert in deren Virtrine ausgestellt hatten. Als vegetarier muss man in den Ländern wie Malaysia, Indonesien, schon genau hinschauen da gefühlt alle Gerichte mit Fleisch serviert werden oder Fleischsoße vorallem die Fischsoßen sind dort sehr beliebt.

Denn bei ungefähr 30 Gerichten gibt es max. 1 Gericht das frei von Fleisch ist. In Bali z.B gilt man selbst dann noch als Vegetarier, wenn man Hühnchen isst. Von deren Speißekarte gab es eine Abbildung welche mich am meisten angesprochen hatte, viele Champignons und Spargelstangen waren auf dem Bild zu erkennen. Doch genau dieses Menü war ausverkauft. Die Getränke kamen, Felix hatte sich einen kleinen Scherz erlaubt gehabt mit der Bedingung und darauf hin bekam er einen heißen Wassermelonensaft! Er hätte es nicht besser machen können, den seit diesem Tag weiß ich wie geil, warmer Wassermelonensaft schmecken kann!

Info: Seit einem Jahr bin ich vegetarier, durch die „Vegan for Fit Challenge by Attila Hildmann“ und einer Freundin von mir, konnte ich mich überzeugen, mich frei von Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchten zu ernähren. Vegan ist jedoch etwas schwirieger..die Schokolade macht es mir zur Torture! Sorryla!

Die Tatsache dass es dort für mich nichts zum essen gab, wollte meine Freundin nicht auf sich sitzen lassen und fuhren mit dem Taxi zur Jalan Alor Food Street. Dort gibt es wirklich alles! Ich fand hier wohl wieder keine passende Speiße für mich, jedoch habe ich mir 3 Gemüsespieße gegönnt. An jeder Ecke in KL findet man so einen kleinen Wagen auf dem Spieße jeglicher Art angeboten werden. Für ungefähr 0,90ct der Spieß bist du dabei! Diese FoodStreet kann man auch leicht mit Chinatown verwechseln, da überall die unverwechselbar, typischen Lampions hängen. 

 - Jalan Alor Food Street -
Die typischen Food-Wägen mit versch. Spießarten Die Stinkefrucht – Durian


Gegessen haben wir dann im „CU CHA Restaurant“ welches Sina Lieblingsrestaurant von dieser Food Street war. Ein typisches Beispiel; ( auf dem Bild zu sehen) die abfotografierten Speißen aller Art, vor dem Restaurant aufgereiht. Den Rauch den Ihr hier auf diesem Bild seht war kalter Wasserdampf, welcher die Gäste etwas abkühlen sollte, bei Temperaturen um die 28-30 Grad am Abend/ Nacht. Dieses Restaurant ist empfehlenswert und hat den CG-Essenstest bestanden!

Restaurant – „CU CHA“ – im Stadtbezirk BUKIT BINTANG“


Die Nacht legte sich über KL und wir fuhren nach Hause. Gegen 00.30 Uhr kamen wir an unsere Wohnanlage an, die Wachen begrüßten uns mit einem riesen Lächeln und mit einem „How are you?“ und verabschiedeten uns mit einem „Goodnight guys“. Wir hatten gerade mal 1 1/2 Stunde Zeit, da in weniger als 6 Stunden unser Flug nach Singapore gehen würde. Wir bräuchten 2 Stunden mit dem Taxi und dem Bus bis zum Airport. Deswegen hieß es, um 2 Uhr Nachts aufstehen, fertig machen und auf zum Airport. 
Denn bei mir lautet die Devise, kein unnütziges Zeug einpacken! Ein Rock, 2 T-Shirts, Schlüppis und einen Pulli für das Flugzeug, Zahnbürte, Reisepass und ab geht’s! Lange Sachen im Flugzeug sind Ratsam, denn wie alle Öffentliche Gebäuden, Malls, Taxis, Öffentliche Verkersmittel wird alles auf gefühlt 10 Grad runtergekühlt. Wer in asiatischen Ländern eine Klimaanlagen Firma betreibt hat ausgesorgt! 


Next Stop, Singapore BABY!
Zeit ausnutzen am Airport KL2


Kommentare:

  1. wow das klingt schon mal nach einer tollen Zeit! In der Gegend war ich noch überhaupt nicht, bin aber durchaus neugierig drauf :> Mal sehen wann es mich dort hin verschlägt.
    Du hattest echt nur diese Tasche dabei? das könnte ich nicht :D Ich packe immer viel zu viel!!^^
    Allerdings habe ich vor zwei wochen in vancouver gemerkt, mit wie wenig ich doch auskomme, nachdem mein Koffer viel zu spät dort ankam >.> das war schon nervig, aber irgendwie hab ichs doch überlebt und hatte trotzdem eine tolle zeit :P
    lg

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  2. Wenn du im Ausland bist merkst du wie unrelevant Kleidung wird und der Spß und das Kennenlernen anderer Leute im Vordergrund steht. Ausserdem bin ich eh der Typ für altbewehrtes und ziehe gerne, diese Sachen an in dennen ich mich wohlfühle.

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